Objektorientierte Programmierung

Aus Wiki Herr Kimmig
Wechseln zu: Navigation, Suche


Java bietet (wie viele andere Hochsprachen auch), eine vollständige Unterstützung der objektorientierten Programmierung (OOP), speziell die "vier Säulen der objektorientierten Programmierung: Kapselung, Verbergen von Daten, Vererbung und Polymorphie." (Jetzt lerne ich C++, 2. Ausgabe 2000, Markt+Technik)

Kapselung

Unter Kapselung versteht man die Möglichkeit, bestimmte, meist wiederkehrende Programmfunktionen, auszulagern. Diese Programmteile können dann unabhängig voneinander entwickelt werden. Man kann diese Funktionen außerdem auch benutzen, ohne eine genaue Vorstellung von deren Ablauf zu haben.

Näheres s. im Kapitel Klasse.

Verbergen von Daten

Das Verbergen von Daten geht hier nochmals einen Schritt weiter und schützt diese inneren Funktionsweisen nochmals gezielt, indem die Zugriffsmöglichkeiten darauf eingeschränkt werden. Wichtige Schlüsselwörter hierfür sind public und private.

Näheres s. im Kapitel public und private.

Vererbung

Vererbung benutzt man, um einen bereits bestehenden Datentyp um zusätzliche Funktionen oder Eigenschaften zu erweitern. Der Grunddatentyp kann hierbei auch lediglich ein abstrakter Datentyp sein, der nur als Grundlage für mehrere neue abgeleitete Datentypen dient und von dem keine eigene Objektinstanzen angelegt werden können. Solch ein abstrakter Datentyp dient dann quasi als Schablone, welche Funktionalitäten (in Form von Methoden) die abgeleiteten Datentypen bereitstellen müssen. Speziell für die Wiederverwendbarkeit spielt diese Vererbung eine große Rolle.

Dieses Thema wird aber in der Schule zunächst nicht unterrichtet!

Polymorphie

Polymorphie kommt aus dem griechischen und bedeutet Vielgestaltigkeit. Es geht hier darum, dass es von einer Klasse oder einer Methode unterschiedliche Varianten geben kann. Man findet dies beispielsweise oft bei Vererbung, indem der Grunddatentyp eine Methode vorgibt, ein davon abgeleiterer Datentyp kann entweder diese Methode übernehmen oder durch eine eigene Methode überschreiben. Beim Aufruf der Methode mittels einem Objekt wird dann zur Laufzeit entschieden, von welcher Klasse das aufrufende Objekt ist. Daraus ergibt sich letztendlich, welche der Methoden aufgerufen wird.

Dieses Thema wird aber in der Schule zunächst nicht unterrichtet!